Travel-Tipp: Eco-Sportler-Paradies direkt vor dem Lineup | Agadir

Travel-Tipp: Eco-Sportler-Paradies direkt vor dem Lineup | Agadir

Wenn du bei dem Gedanken an ein 5-Sterne-Eco-Resort gleich an hochgeknöpfte Schnösel in Birkenstocks denkst, liegst du falsch. Im Norden von Agadir, Marokko, erwartet dich im Paradis Plage nämlich vielmehr ein Traum aus Tausendundeiner Nacht – mit Surfboards statt fliegendem Teppich. Hinter dem Titel „Erstes Eco Surf, Yoga & Spa Resort Marokkos“ steckt tatsächlich nicht nur ein Marketing-Slogan, sondern jede Menge Engagement: Verzicht auf Einwegplastik, Beach-Cleanups, Wasser-Recycling-System zum Gießen der Grünflächen und vieles mehr.

Das familiengeführte Resort entstand aus einem gemeinsamen Traum von Geschäftsmann und Sportenthusiast Khalid Kabbage und Rip Curl Europe-Gründer François Payot. Ein Ort, der dem Sport gewidmet ist und an dem das Wohlbefinden der Gäste genauso Priorität hat wie der Respekt gegenüber der Umwelt und den lokalen Wurzeln.

Bereits bei der Planung der Anlage wurde dieser Philosophie Form gegeben. Das Gebäude ist so gestaltet, dass das natürliche Sonnenlicht maximal ausgenutzt wird, wodurch der Stromverbrauch eingegrenzt werden soll. Die lokale Kultur spiegelt sich in der Inneneinrichtung und der Dekoration wider, die von einheimischen Künstlern und Handwerkern gestaltet wurden. Die Grünanlagen sind von der lokalen Vegetation inspiriert, wodurch auf übermäßiges Bewässern von Pflanzen, die hier so nicht wachsen würden, verzichtet wird. Dasselbe gilt für das gastronomische Angebot des Resorts: Obst, Gemüse und Fisch stammen von regionalen Anbietern, um den CO-Fußabdruck zu reduzieren und die lokale Wirtschaft zu unterstützen. 

Die Seele dieser Gegend findet sich in jedem Detail der Anlage, wodurch sich das Paradis Plage deutlich von anderen großen Hotelketten an der marokkanischen Küste abgrenzt. Außerdem wird Sport hier auf jedem Quadratmeter gelebt. Sei es an Land beim Yoga und den verschiedenen Fitnessprogrammen oder auf dem Wasser beim Surfen, Bodyboarden oder Stand-up-Paddeln. Ein Eco-Sportler-Paradies, das von den meisten europäischen Städten nur drei Flugstunden entfernt liegt. Da scheint es einem tatsächlich wie ein Traum, wenn man sich plötzlich in einer komplett anderen Kultur wiederfindet und die besten Wellen direkt vor der Nase hat – bereits beim Aufwachen! Manch einem wird es schwerfallen, sich zwischen einer Sunrise Session und dem bunten Frühstücksbuffet zu entscheiden. Getreu dem Motto „Sleep – Eat – Surf – Repeat“ kann man im Paradis Plage getrost die Seele baumeln lassen und sich im Eco Spa nach einer anspruchsvollen Session erholen.

Das Surf House am Strand ist mit dem aktuellsten Material von Rip Curl ausgestattet, und sowohl Anfängern als auch erfahrenen Surfern stehen professionelle Surflehrer aus der Gegend zur Seite. Man kann direkt vor dem Resort die ersten Pop-Ups üben oder einen Surf-Guide buchen, um die Küste zu erkunden. Letzteres lohnt sich besonders für fortgeschrittene Surfer, da Weltklasse-Wellen wie der legendäre Anchor Point direkt um die Ecke liegen. Die Swells feuern von Oktober bis März, aber auch außerhalb der Saison gibt es entlang der Küste genügend Wellen. Es sollte einem allerdings bewusst sein, dass die angenehmen Temperaturen und die berüchtigten endlos langen Wellen bereits seit den 1960er Jahren Surfer aus aller Welt anlocken. Mittlerweile geht es in den meisten Lineups daher ganz schön hektisch zu. 

Wenn man sich sattgesurft hat, lohnt es sich, die nähere Umgebung außerhalb des Wassers zu erkunden. Marokko hat einiges zu bieten, und das Team vom Paradis Plage ist bei der Planung von verschiedenen Ausflügen gerne behilflich. Ein Besuch auf dem Souk in Agadir, ein Ausflug ins Paradise Valley mit seinen Naturpools oder ein Spaziergang durch das nahegelegene Fischerdorf – es gibt genug Optionen, um die Zeit bis zur nächsten Session zu überbrücken. Mehr Infos gibt es auf: https://www.paradisplage.com/